Der Euro als Sammelmünze

Johannes sortiert gerade seine Euro Münze. Er stapelt sie nach Größe und Wert. Bei jedem Geldstück versucht er sich an das Land zu erinnern, aus dem es kommt. Da, schau, die Eule auf der €2 Münze, die kommt aus Griechenland! Und da, der Baum, der ist aus Frankreich und die Harfe gehört nach Irland, und der Adler, das weiß Johannes am Besten, ist aus Deutschland, und das Buch gehört nach,…Moment..das Buch? Johannes stutzt. Er kennt keine €2 Münze mit einem Buch darauf!
Woher die wohl kommt?

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Die Schweiz – Ein Sonderfall

von Marlis Blees

Die Entwicklung des Schweizer Bundesstaates war geprägt vom Willen der Kantone ihre Souveränität zu erhalten. Die schweizerische Staatsidee resultiert aus einem Konflikt zwischen Föderalisten und Zentralisten. Vor diesem Hintergrund wird die kantonale Selbstbestimmung als wichtig für die Wahrung der eigenen Identität erachtet und der Souveränitätsgedanke ist in der Schweizer Tradition tief verwurzelt. Viele Schweizer sind demnach stolz auf die Autonomie ihres Landes und stehen einem EU-Beitritt skeptisch gegenüber.

Als politische Willensnation stützt sich die nationale Identität der Schweiz weder auf eine gemeinsamen Kultur noch Sprache oder Religion ab. Vielmehr wird das Land, geprägt von einer sprachlichen und religiösen Vielfalt, durch die subtile Kombination von Föderalismus und direkter Demokratie zusammengehalten. Wegen dieser fehlenden gemeinsamen sprachlichen, religiösen und ethnischen Wurzeln wird der europäische Integrationsprozess als Gefahr für die schweizerische Identität wahrgenommen.

Inwiefern ist jedoch der verständliche Skeptizismus der Schweizer gerechtfertigt bzw. könnte die urschweizerische föderale Struktur sogar von einem EU-Beitritt profitieren insbesondere im Hinblick auf den zunehmenden Souveränitätsverlust durch die Globalisierung?

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Vernetzt, verletzt?

Die Europäische Union ist ein Beispiel der Vernetzung von mehreren Nationen. Doch wo liegen die Chancen unserer Vernetzung und welche Fragen muss sich die EU in Bezug auf die Sicherheit der Bürger stellen?

Wir bewegen uns über die Staatsgrenzen hinweg, ob als Touristen, Geschäftsreisende oder Migranten. Wir verbinden unsere Welt, wobei das Internet und die moderne Kommunikation uns helfen, diese Vernetzung aufrecht zu erhalten. Durch diese neuen Möglichkeiten können wir Informationen global austauschen und so auch viel schneller handeln.

Wir leben in einer Welt voller Netzwerke, ob Strassen, Pipelines, Flugrouten oder Satelliten- wo uns einst Grenzen gesetzt waren, befinden sich jetzt Stellen, die die einzelnen Nationen miteinander verbinden.

Die EU ist somit ein Paradebeispiel der Globalisierung und Vernetzung geworden. Märkte schließen sich zusammen, unsere Wirtschaft wird gestärkt. Die Hochschulen Europas arbeiten immer enger miteinander, wir haben die Chance auf eine grenzenlose Ausbildung. Das Internet gibt uns die Möglichkeit der persönlichen Vernetzung zu Freunden.

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„Wie viel Schilling sind das noch einmal?“

… viele Österreicher fragen sich das noch bis heute. Doch wie kommt es dazu, dass einige den Euro nicht trauen können. Diese und weitere Fragen um den Euro stellten wir dem Präsidenten der Wirtschaftskammer: Dr. Christoph Leitl.
Dr. Christoph Leitl ist seit 2000 Präsident der Wirtschaftskammer Österreich. Er absolvierte das Studium für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in der Johannes Kepler-Universität Linz.

Viele Mitbürger scheinen seit Einführung des Euro ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber dem Euro zu hegen. Warum ist das so?

Es stimmt nicht, dass die Österreicherinnen und Österreicher dem Euro misstrauisch gegenüber stehen. Ganz im Gegenteil. Die Befürwortung der gemeinsamen europäischen Währung ist traditionell hoch und steigt weiter. Bei der Eurobarometer-Umfrage der EU vom Herbst 2008 sprachen sich 74 % der Österreicherinnen und Österreicher für den Euro aus – um 8 % mehr als im Frühjahr letzten Jahres. Und: Die Zustimmung ist deutlich höher als im europäischen Schnitt (+61%).

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Mythen und Legenden

Wenn Amerika in eine Finanzkrise gerät, so bekommt in der heutigen globalen Welt, auch der Rest etwas zu spüren. So ist auch die Europäische Union keine Insel der Seeligen, die sich der Weltwirtschaft entzieht. Wir erinnern uns, dass die EU in auch für wirtschaftliche Zwecke gegründet wurde, um genau solche Finanzkrisen, wie wir sie jetzt erleben, gemeinsam meistern zu können. Wie wäre die Wirtschaft Europas heute, wenn das kleine Österreich mit seinem Schilling gegen den eigenen Bankrott kämpfen müsste und Deutschland mit seinem Mark und Italien mit dem Lire? Dank der Europäischen Union, müssen die Mitglieder nicht alleine mit ihrer Währung gegen den großen Finanzkrisen-Moloch kämpfen. Dank der Europäischen Union und dem Euro, haben die unterschiedlichsten Länder Europas, dasselbe Ziel und dieselbe Währung. Somit ist Österreich, Deutschland oder auch Italien mit ihrem gemeinsamen Euro besser bewappnet als jeder mit seinem Schilling, Mark, oder Lire.

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Der europäische Garten im Atlantik

Wer meint die europäische Union reiche nur von Lissabon bis Warschau, von Nikkosia bis Helsinki, sollte einmal über den Tellerrand der „Kontinental-EU“ sehen. Die Union beschränkt sich nicht zwischen ein paar Breitengraden auf der Nordhalbkugel. Der Euro rollt weit über unseren kontinental-europäischen Horizont, in den Ozeanen, wo Europäer ihre Brötchen verdienen und verkaufen.

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